17.Juni 2009:
So, ich melde mich mal wieder:
Das war ein Schreck Ende April:
Unser Badeteich geht nach Vollendung in 2007 nun ins dritte Jahr. Wasser habe ich auch im letzten Jahr öfter nachfüllen müssen. 1 cm Wasserspiegelabsenkung, sichtbar an der der Natursteinmauer oder auch am Badesteg, bedeutet bei uns ca 1000 Liter nachfüllen. Letztes Jahr vor allem im Sommer habe ich öfter mal 4-5 cbm Wasser aufgefüllt. Die Pumpe lief pausenlos duch im Winter, aber insgesamt hat sich der Wasserspiegel in dieser Zeit wenig abgesenkt.
Nun im Frühjahr und vor allem in den letzten Wochen des Aprils sank der Wasserpegel rapide über Nacht und innerhalb der nächsten 2- 3 Tage. Fast 20 cbm mußte ich in diesen 4 Wochen auffüllen und am 4. Mai nochmal 5 cbm....!!??. Einen Tag später sah ich schon wieder einen Rückgang des Wasserstandes.
Zugegeben, der April war sehr sonnig und es gab kaum Regen und die Luftfeuchtigkeit lag auch weit im ungesättigten Bereich. Die Wasseraufwirbelungen im Wasserfallbereich sind auch nicht zu unterschätzen. Es ging mit Sicherheit viel flöten durch Verdunstung. Die Teichpflanzen wuchsen prächtig und für das Wachstum wurde mit Sicherheit auch eine erhebliche Menge an Wasser verbraucht.
Das obere Klärteichbecken ist immer auf gleichem Niveau, ist ja auch logisch, da das Wasser aus dem unteren Badeteich dort oben hineingepumpt wird und die Höhe des Wasserstandes von der Höhe des Überlaufes abhängig ist. Bemerkbar machte sich der Wasserverlust also nur im unteren Badeteich und hier eben so massiv, daß ich aufpassen mußte, daß der Skimmer nicht trocken fiel!!!!
Einen Fehler habe ich gemacht in der Bauphase, den Skimmer habe ich leider etwas zu hoch eingebaut. Der Einlauf in den Skimmer zeigt mir knallhart die Toleranzgrenze und die liegt eben bei 6 cm!!! Ich habe für eine Woche die Pumpe ausgestellt und geschaut wie sich der Wasserstand verhält...! Weitaus weniger Verdunstung und insgesamter Verlust...! Aber ich habe auch sehen können, daß ein Ausbleiben des stetigen Wasserumlaufes für eine Veränderung der Wasserqualität und - oberfläche beigetragen hat. Die Teichreinigung per Hand war viel zeitaufwendiger....
Übrigens, die Randbereiche habe ich alle in Augenschein genommen, rundherum habe ich den Kies beiseite geräumt, die Kapillarsperre ist ungebrochen....!
Um auf Nummer Sicher zu gehen habe ich die Überlaufplatte in vielen Streifen eingeflext und die stehengebliebenen Steinstege mit dem Maurerhammer weggekloppt. Auf diese Weise konnte ich den Wasserspiegel im oberen Klärbereich um ca. 2 cm absenken. Ein eventuelles Überlaufen im Randbereich durch Wasserstau ist nun auch beseitigt, hier im oberen Becken habe ich es zu genau genommen mit dem Abschneiden der Folie, bzw. mit dem Einbau des Mauerdurchbruches.
Jetzt im Juni kann ich wohl lauthals sagen, daß kein Loch im Teich war. Der enorme Wasserverlust ist einzig und allein auf die klimatischen Verhältnisse im April zurückzuführen.....
am 18. Juni war ich 2 mal schwimmen in den Abendstunden, nach Hecke schneiden und Grundstückspflege mit Motorsense....kalt aber total erfrischend